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„Living high – training low“ vs. „living high – training high“: Erythropoeitin-Reaktion und Leistung bei jugendlichen Skilangläufern

Höhentraining - Hauptbild
„Living high - training low“ vs. „living high - training high“: Erythropoeitin-Reaktion und Leistung bei jugendlichen Skilangläufern-Trainingssteuerung, Höhentraining, Diagnostik

Das Ziel dieser Studie war es, die erythropoetische Antwort und Leistungsfähigkeit, erwachsener Langlauf Skifahrer nach einer „Live High – Train High“ (HH) und einem „Live High – Train Low“ (HL) zu analysieren. Die hierzu herangezogene Probandengruppe bestand aus 9 weiblichen und 6 männlichen erwachsenen Langlauf Skifahrern.

Während des ersten Trial lebten und trainierten die Skifahrer für 21 Tage auf 1550-2050 Metern Höhe über NN, während des zweiten Trial trainierten sie auf 450-500 Metern Höhe und schliefen auf 1550 Metern Höhe. Alle Teilnehmer absolvierten einen Leistungstest zur Bestimmung der maximalen Sauerstoffaufnahme und der Analyse ihres cardiorespiratorischen Systems. Diese Tests fanden vor dem Aufstieg in die Höhe und 1-2 Tage nach der Rückkehr auf Meereshöhe statt. Blutproben wurden vor und direkt nach den Leistungstests vor dem Aufstieg in die Höhe, an den Tagen 1 und 21 in Höhe (1740m) und 1-2 Tage nach Rückkehr auf Meeresniveau genommen und zwecks Bestimmung der Erythropoetinkonzentration (EPO), Hämoglobing (Hb), Hämatokrit (Hk) und dem Volumen der roten Blutkörperchen (RBC) analysiert.

Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die männlichen als auch die weiblichen Probanden ihre maximale Sauerstoffaufnahme signifikant erhöht hatten, nach dem sie in der Höhe geschlafen, aber nahe der Meereshöhe trainiert hatten. Dies lässt den Schluss zu, dass ein „Live High – Train Low“ Konzept mit den angegebenen Höhen einen Leistungszuwachs innerhalb von 21 Tagen ermöglicht.

 
Christoulas, K., Karamouzis, M. & Mandroukas, K. (2011). „Living high- training low“ vs. „living high - training high“: erythropoeitic responses and performance of adolescent cross-country skiers. J. Sports Med. Phys. Fintess, 51 (1), 74-81.

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