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Säuretoleranz

Eine Säuretoleranz des Sportlers begünstigt die Fähigkeit, trotz einer Übersäuerung der Muskulatur, die Muskelkontraktion über eine gewisse Zeit noch fortzusetzen. Somit spielt die Säuretoleranz eine nicht unerhebliche Rolle für die anaerobe Ausdauerleistungsfähigkeit.

Aus biochemischer Sicht ist bekannt, dass es individuelle Unterschiede gibt und eine gewisse Trainierbarkeit der Säuretoleranz besteht. Neben dem biochemischen Aspekt dieser Fähigkeit spielt der psychische Aspekt auch eine wichtige Rolle. Dies meint die Aufrechterhaltung der Muskelarbeit trotz eines starken Schmerzgefühls in der beanspruchten Muskulatur. Bei der Endorphinausschüttung, werden körpereigene, schmerzblockierende Stoffe freigesetzt, durch welche diese psychische Schmerzunterdrückung noch unterstützt wird (Neumann, 1998 und Zintl 1997).

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