Startseite » Leistungsreserven

Leistungsreserven

Der menschliche Organismus verfügt je nach Trainingszustand über Leistungsreserven. Durch das Prinzip der Trainingsanpassung können diese Leistungsreserven erweitert und vergrößert werden.

Es lassen sich verschiedene Leistungsbereiche festlegen (nach de Marées, 1992 und Hollmann/ Hettinger, 1990):

 Leistungsreserve Leistungsbereich
25 – 40 % automatisierte Leistungen (ohne nennenswerte Willensanstrengung)
60% Physiologische Leistungsbereitschaft des arbeitenden Menschen
70% Leistungsreserve des Untrainierten
90 – 95% Leistungsreserve hochtrainierter Athleten
100% maximale Leistungsfähigkeit, Leistungskapazität (willentlich nicht mobilisierbar)

 

Die Leistungsreserven oberhalb der physiologischen Leistungsbereitschaft sind nur mit höchster Willensanstrengung zu mobilisieren. Bei Untrainierten liegt die Obergrenze  relativ niedrig bei ca. 70%. Der Hochleistungssportler hat durch jahrelanges Training seine Mobilisationsschwelle weiter nach oben verschoben und seine Leistungsreserven weiter ausgebaut. Der verbleibende Rest der potentiellen Leistungsfähigkeit kann nur durch Ausnahmezustände mobilisiert werden (z.B. Todesangst, Doping).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.