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Höhentraining

Das Höhentraining findet in der Regel in 1700 – 3200 m über dem Meeresspiegel statt. Bei einem Höhentraining soll die Sauerstoffaufnahmekapazität trainiert werden. Dazu macht sich das Höhentraining den Sauerstoffpartialdruck zu Nutze, der mit zunehmender Höhe immer geringer wird. Das bedeutet gleichzeitig, dass die Sauerstoffkonzentration in der Atemluft mit zunehmender Höhe immer geringer wird.

Nimmt also der Sauerstoffpartialdruck ab, so wird auch weniger Sauerstoff in unsere Lungen geführt und es gelangt weniger Sauerstoff ins Blut. Damit die Sauerstoffversorgung weiterhin gewährleistet werden kann, sorgt die ausgelöste Hypoxie für eine ausreichende Produktion an neuen roten Blutkörperchen. Beim Höhentraining entsteht so eine bessere Sauerstofftransportfähigkeit, von der man auch im Flachland profitieren kann. Um ein effektives Höhentraining zu absolvieren, sollte der Sportler über eine gute aerobe Ausdauerleistung verfügen und sich über einen Zeitraum von mehreren Wochen in den Bergen aufhalten.
Alternativen zu einem klassischen Höhentraining sind die barometrische Kammer und das Atemmaskentraining.

Das Höhentraining ist im Normalfall eine im Ausdauersport verbreitete Form der Ausdauerleistungsverbesserung zur Anwendung im Flachland.  Hierzu bieten sich Höhen zwischen 1500-2000 m an. Aus dem Anpassungsgeschehen ist ersichtlich, dass bei individuell richtig durchgeführtem Höhentraining eine Steigerung der aeroben Ausdauerleistungsfähigkeit – weniger der anaeroben Ausdauer – zu erwarten ist.

Sollten Sie ein Höhentraining planen, so sollten Sie sich von einem Experten entsprechend Ihrer Ziele über die Vor- und Nacheile beraten lassen. Ein Höhentraining ist nicht für jede Sportart und für jeden Zeitpunkt im Trainingszyklus sinnvoll.

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