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Fahrradergometrie

Die Fahrradergometrie ist ein Verfahren zur Feststellung der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Der Stufentest ist ein gängiges leistungsdiagnostisches Instrument für die Fahrradergometrie. Der Sportler sitzt hierbei in einem Labor auf einem Ergometer. Er startet mit einer niedrigen Ausgangsleistung (z.B. 100 Watt) und diese wird dann nach einer gleich bleibenden Stufendauer (z.B. 3 Minuten) um einen konstanten Wert (z.B. 30 Watt) erhöht. Am Ende jeder Stufe wird aus dem Ohrläppchen Blut entnommen. Aus dem Blut kann der Laktatwert bestimmt werden. Zusätzlich kann über den gesamten Zeitraum das Atemgas des Sportlers untersucht und die Herzfrequenz aufgezeichnet werden. Hierdurch können zusätzliche Informationen auf die Stoffwechselsituation, sowie auf das Atemvolumen gewonnen werden. Der Test wird in der Regel bis zur Erschöpfung gefahren.

Die Auswertung des Fahrradergometrie-Tests wird in der Regel mit dem Testergebnis geliefert. Durch einen Stufentest mit Laktatwertbestimmung können die Schwellenwerte der anaeroben Schwelle und der aeroben Schwelle sehr genau bestimmt werden. Zudem können durch diesen Fahrradergometrie-Tests die Trainingsbereiche mit unterem und oberem Herzfrequenzgrenzwert eingeteilt werden.

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