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Ermüdung

Formen von Ermüdung

Die Ermüdung ist ein Zustand des Organismus, der nach intensiver bzw. extensiver motorischer und psychischer Beanspruchung auftritt. Nach hohen Belastungen sinkt die Funktionsfähigkeit vorübergehend ab. Das sportliche Training zielt u.a. auf diesen Vorgang ab (Adaption). Die Ermüdungsformen sind vielfältig und haben unterschiedliche Ursachen. Ermüdungsformen treten meist in Kombination auf, da die Ermüdungsursachen in verschiedene Richtungen wirken. Prinzipiell lassen sich folgende Formen unterscheiden (nach Neumann und Pfützner, 1998):

  • mentale Ermüdung: vorübergehende Abnahme der Konzentrationsfähigkei
  • sensorische Ermüdung: vorübergehende Einschränkung der Sinneswahrnehmung (optisch, akustisch, taktil
  • physische Ermüdung: reversible Herabsetzung der Skelettmuskelfunktio
  • motorische Ermüdung: Reduktion der Aussendung von Bewegungsimpulsen durch das Zentralnervensystem
  • motivationale Ermüdung: Nachlassen der Antriebsregung für sportliche Leistungen

 

Symptome von Ermüdung

  • Augenflimmern
  • Ohrensausen
  • Atemnot
  • Übelkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Apathie gegen äußere Reize
  • Muskelschmerz

 

Ursachen von Ermüdung

Die Ermüdungsursachen sind vielfältig und bewirken in Kombination auftretende verschiedenen Ermüdungsformen. Zintl (1997) unterscheidet folgende Ermüdungsursachen:

  • Verarmung der Energiereserven (z.B. Kreatinphosphat, Glykogen)
  • Anhäufung von Stoffwechselzwischen- und endzubstanzen (z.B. Laktat, Harnstoff)
  • Hemmung der Enzymaktivität durch Übersäuerung oder Konzentrationsänderungen der Enzyme
  • Elektrolytverschiebungen (z.B. Kalium und Calcium)
  • Verarmung von Hormonen bei ständiger Beanspruchung (z.B. Adrenalin und Noradrenalin)
  • Hemmprozesse im Zentarnervensystem

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