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Einfluss der Kurbellänge auf die Fahrradergometrie-Leistung von gut ausgebildeten Cross-Country-Mountainbike Sportlerinnen

Titelbild Biomechanik

Einfluss der Kurbellänge auf die Fahrradergometrie-Leistung von gut ausgebildeten Cross-Country-Mountainbike Sportlerinnen-Sitzposition, Biomechanik

Ziel dieser Studie war es, die differenzierten Effekte drei oft genutzter Kurbellängen (170mm, 172,5mm, 175mm) auf die Leistungswerte weiblicher Cross-Country Mountainbikerinnen (n=7) ähnlicher Körperstatur zu ermitteln. Die Labortests beinhalteten einen supramaximalen (Peak Power – Cadence) Sprinttest, einen isokinetischen Test (50 rpm) und einen Test zur Bestimmung der maximalen aeroben Kapazität.

Als einziges markantes Ergebnis zeigte sich, dass die benötigte Zeit zum Erreichen der Maximalleistung beim supramaximalen mit 170mm Kurbellänge mit 27,8% (2,57 +/- 0,79 Sekunden vs. 3,29 +/- 0,76 Sekunden) deutlich kürzer war als mit 175mm Kurbellänge. Alle weiteren Datenauswertungen lieferten keine signifikanten Daten.

Generell kann daraus geschlossen werden, dass die Nutzung kürzerer Kurbeln, als sonst üblich im Wettkampf, einen Vorteil bieten kann, wenn Athleten sehr schnell auf Tempoverschärfungen oder Geländeänderungen reagieren müssen.

Macdermid, P. W. & Edwards, A.M. (2010) Influence of crank length on cycle ergometry performance of well-trained female cross-country mountain bike athletes. Eur. J. Appl. Physiol., 108 (1), 177-182.

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