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Die Auswirkung einer 24-h-Wiederherstellungsdiät mit niedrigem und hohem glykämischen Index auf die Leistung im Zeitfahren

Zeitfahren Titelbild des Blogbeitrags

24-h-Wiederherstellungsdiät

Untersucht wurden hier die Effekte auf physiologische Parameter und die Leistungsfähigkeit von Sportlern, durch eine 24-h-Wiederherstellungsdiät nach einer völligen Leerung der Kohlehydratspeicher. Speziell ging es dabei um die Unterschiede zwischen einer hoch- und niedrigglykemischen Diät. Dazu nahmen 10 gut trainierte Radsportler an der Studie teil und absolvierten zwei Versuche im randomisierten cross-over Design.

Am ersten Studientag absolvierten alle Sportler einen Test zur völligen Leerung der Muskelglykogenspeicher. Danach bekamen sie für jeweils 24 Stunden entweder eine hoch- oder niedrigglykemische Ernährung. Am zweiten Untersuchungstag kamen alle Sportler wieder ins Labor, um 2-3 Stunden nach ihrer letzten Mahlzeit ein 40 km Zeitfahren zu absolvieren.

Die Ergebnisse zeigen, dass kein Unterschied in der Zeitfahrleistung festgestellt werden konnte. Auch Kohlehydrat-, beziehungsweise Fettoxidation und Blutzucker zeigten während der Belastung keine Unterschiede. Abschließend kann hierzu gesagt werden, dass in diesem Versuchsaufbau scheinbar nicht der glykämische Index entscheidend für die Leistungsfähigkeit war, sondern wahrscheinlich die Menge an Kohlehydraten, die für beide Gruppen gleich war.

Moore, L. J. S., Midgley, A. W., Vince, R. & Mcnaughton, L. R. (2011). The effects of low and high glycemic index 24-h recovery diets on cycling time trial performance (). J.
 Sports Med. Phys. Fitness, 51 (2), 233-240.

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